Fest der tanzenden Finger und klingenden Balge

 

Akkordeongruppen aus Partnerstädten und Österreich boten vielseitiges Programm

 

 

Burghausen/Bayern: Bach, Ländler, Säbeltanz, Polka, Westside-Story – die Mischung war extrem unterschiedlich beim montaglichen Akkordeonkonzert mit Beteiligten aus Österreich, Sachsen, Slowenien und Bayern im Stadtsaal Burghausen. Entsprechend groß die Entfaltungsmöglichkeiten aller Mitwirkenden und der damit verbundene Unterhaltungswert.

Auftritte der Akkordeonorchester der beiden Partnerstädte Hohenstein-Ernstthal und Ptuj bei der Landesgartenausstellung 2004 waren der Auslöser für das vom Partnerschaftsverein organisierte grenzenlose Konzert, zu dessen Unterstützung sich die Inn-Salzach-Euregio, Burghausen und Hochburg-Ach bereit erklärt hatten.

Der Altöttinger Musikfachschullehrer Wolfgang Dimetrik, der sich zunächst selbst mit einer gewollt schrägen cluster-durchwobenen Nummer von Adriana Hölszky und im Gegensatz dazu in drei Bach-Sätzen und einer Sonate von Antonio Soler feinsinnig- virtuos in Szene setzte, leitete sachkundig und mit Witz durch den Abend. Er verstand es, einiges über das Wesen des Akkordeons zu vermitteln und es als oft verkanntes, aber vollwertiges Instrument dar zu stellen.

…Insgesamt ein grandioses verbindendes Ereignis, das nicht zuletzt so manche gegenseitige musikalische Anregung brachte und zeigte, dass Städtepartnerschaft auch Kulturarbeit ist.

 

 

 

        Burghausen 5/ 2007

 

 

 

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