Akkordeon in Perfektion

 

„Tastenhexer“ Wolfgang Dimetrik „zaubert“ im Siegsdorfer Pfarrsaal

 

 

Siegsdorf: „Akkordeon in Perfektion“ versprach die Musikschule Inzell auf der Einladung zum Akkordeonkonzert mit Wolfgang Dimetrik - und der 37 jährige österreichische Ausnahmemusiker wurde dem Versprechen mehr als gerecht.

Im vollbesetzten Siegsdorfer Pfarrsaal lauschten viele Akkordeonschüler der Musikschule Inzell und ihre Eltern aber auch eingeweihte Musikfreunde aus dem gesamten südostbayerischen Raum, fast atemlos dem viel dekorierten „Meister des reinen Tons“, der mit vollem Körpereinsatz und ungeheurer Konzentration seinem vielseitigen Instrument die unglaublichsten Töne und Akkorde entlockte.

 

Nach einer kurzen Einführung durch Musikschulleiter Heinrich Albrecht stellte Dimetrik den Zuhörern in lockerer und verständlicher Weise die Eigenarten seines Instrumentes vor. Erst seit ca. 60 Jahren gibt es das Akkordeon in seiner heutigen Ausführung, daher steht auch relativ wenig musikalische Literatur der Neuzeit speziell für dieses Instrument zur Verfügung. In einer musikalischen Zeitreise vom 20. Jahrhundert über Klassik und Barock könne er die Möglichkeiten des Akkordeons eindrucksvoll darstellen, betonte Dimetrik, und leitete mit der technischen Beschreibung des Einzelton-Manuals auf der Bassseite über zum ersten Stück der „Klangzauberin“ Sofia Gubaidulina. Sie hat dem Instrument mehrere Werke zeitgenössischer Musik auf den Leib geschrieben und dabei immer, wie etwa auch J.S. Bach, einen religiösen Hintergrund verfolgt. Zu „De Profundis“ lieferte der Psalm „Aus der Tiefe rufe ich Herr zu Dir“ die Vorlage und schärfte mit schattenhaften Einwürfen, Choralmelodien, nervösen Vibrati und dem „hörbaren Aufschnaufen“ des Instrumentes die Grundidee des „Aufsteigens aus der Tiefe“ zu Gott.

 

Die Haydnsonate in D-Dur, Hob. VI:42 ist eine der letzten Sonaten des Komponisten und entgegen den damals üblichen Werken lediglich 2-sätzig. Der erste Satz „Andante con espressione“ ist ein Variationssatz, das Thema wird anfangs vorgestellt und auf beeindruckende Arten verändert. Bei dieser Sonate ist gut zu beobachten, dass Beethoven als nächster großer Komponist Haydn musikgeschichtlich folgt, nehmen Teile dieser Sonate doch Beethovens Tonsprache vorweg. Haydn hat ihn als dessen Tonsatzlehrer dementsprechend stark beeinflusst. Dimetrik hat im übrigen 4 sehr unterschiedliche Sonaten auf einer seiner fünf CD`s zusammengeführt und wurde 2007 dafür mit den Pasticcio-Preis ausgezeichnet.

 

Die Partita in D-Dur zählt in ihren sieben Sätzen zweifelsohne zu den Meisterwerken aus der Feder von J.S. Bach. Weil für Bach Strukturen mehr als Instrumentalfarben im Vordergrund seines Schaffens standen, eignet sich die Bach´sche Musik besonders für ein so modernes und vielseitiges Instrument wie das Akkordeon. Ein mehr als halbstündiger Genuss für die gebannte Zuhörerschaft, bei dem die Finger über die Tasten tanzten, und man bei geschlossenen Augen ein komplettes Orchester auf dem Podium vermuten konnte.

 

Langanhaltender Applaus entlockte dem Protagonisten zwei Zugaben, zum ersten einen Choral des genialen Bach und als Abschluss ein „Übungsstück“ aus dem Barock von Antonio Soler.

 

Musikschulleiter Heinrich Albrecht und Akkordeonlehrer Tobias Bauer, die beide an der Berufsfachschule für Musik in Altötting von der fruchtbaren Lehrtätigkeit Dimetriks profitierten, zeigten sich ebenso wie die vielen Schüler unter den Zuhörern beeindruckt von der ungeheuren Konzentration und dem Gefühl des Multikünstlers. Dimetrik bereitet in Altötting als Dozent seit 14 Jahren junge Menschen in der Ausbildung zum staatlich geprüften Musiklehrer auf ein späteres Akkordeonstudium vor. Neben reger Konzerttätigkeit und der Zusammenarbeit mit Komponisten, um die Literatur für Akkordeon zu erweitern, hat er mittlerweile fünf CD-Produktionen mit unterschiedlichsten Werken auf den Markt gebracht, eine sechste soll noch heuer folgen. FK 3/11

 

 

 

 

 

Die Akkordeon-Analyse

 

Wolfgang Dimetriks Solo im Fürstensaal des Rathauses

 

 

oc Lüneburg: Das Akkordeon hat sich seit langem aus dem Schifferklaviergefängnis befreit und in musikalischer Freiheit vielerlei Gestalt angenommen. Jahr um Jahr entführt zum Beispiel Stefan Hiss in Lüneburg mit dem Akkordeon in die Welt von Polka und Rock. „Magnetische Melodien“ findet – auch immer wieder im Norden – Andreas Hinterseher mit der Gruppe Quadro Nuevo, etwa am 18. September in Celle. Die anspruchsvollste Form aber beherrscht Wolfgang Dimetrik: Musik für das klassische, erst um 1950 entwickelte Akkordeon. Es war schlicht überwältigend, was Dimetrik bei seinem Bachwochen-Gastspiel im Fürstensaal demonstrierte.

 

Drei Aspekte hatte das Konzert, und alle besaßen einen analytischen Kern. Das Instrument geradezu seziert und auf seine Klangmöglichkeiten untersucht hat Sofia Gubaidulina. Sie bezieht in „De Profundis“ (1978) das Atmen des Balgs ein, nähert es so der menschlichen Stimme. Gleichzeitig führt Gubaidulina in einer großen Bewegung, die aus den Tiefen emporsteigt, durch ein Bad der Gefühle – mit einem Wechsel aus Stille, bohrenden Klängen und gewaltiger Fülle. Dimetrik versenkt sich in die Aufgabe, er scheint mit seinem Instrument zu sprechen und gibt mit dem sperrigen Werk dem Hörer eine Fülle an Assoziationen mit auf den – ziemlich dunkel gefärbten – Weg.

 

Zur sehnsuchtsvollen Seele des Instruments dagegen dringt Astor Piazzolla vor, selten so unmittelbar und frei von betont Artifiziellem wie in seinem „Coral“ (1974). Diesen setzt Dimetrik mit vollgriffigen Klängen in eine Musik aus Gefühl und Nachdenklichkeit um.

Im Zentrum aber standen zwei – immer Stile und Formen analysierende – Bach-Partiten (BWV 826 und 828). Dimetrik hat sie vom Klavier auf sein Instrument übertragen. Schnell hat sich das Ohr auf den in diesem Kontext ungewohnten Grundklang des Akkordeons eingestellt, um dann unerhörten Reichtum zu genießen. Dimetrik lässt die Tanzsätze, in perfekter Phrasierung, geradezu pianistisch perlen. Gelegentlich, etwa in den majestätischer angelegten Eingangssätzen, nähert er sich der Fülle eines Orgelklangs. Anders als etwas das Cembalo kann das Akkordeon die stilistische Vielfalt der Werke zusätzlich um Klangfarben und dynamische Akzente bereichern, was Dimetrik nutzt, aber nie überreizt. Er bleibt dem Charakter der Werke in jeder Note treu.

Großartig. Begeisterter Beifall – und eine Bach-Zugabe („Wachet auf ruft uns die Stimme“, BWV 645).

 

30. 9. 2010

 

 

 

 

Potsdam / Haydn-Sonaten auf dem Schifferklavier

 

POTSDAM / SACROW - Es ist das transportable Instrument für Seeleute, auch das fahrende Volk liebt es. Es ist multipel einsetzbar und dabei mehrstimmig zu verwenden. Man denkt an vieles, wenn es um das Akkordedeon geht, sicher aber nicht an erster Stelle an Joseph Haydn und dessen Klaviersonaten, deren Wiedergabe auf einem Kiel- oder Hammerklavier üblich ist. Die seltene instrumentale Umsetzung beflügelte den Freitagabend im Schloss Sacrow.

In der Gemeinschaftsveranstaltung des Vereins „Ars sacrow“ und des Fördervereins für „Höfische Festspiele Potsdam“ ging sogar regelrecht die Post ab. Mit dem Österreicher Wolfgang Dimetrik am zweimanualigen Akkordeon stand ein junger, beeindruckender Virtuose am Instrument, der tatsächlich wie ein Glenn Gould des Akkordeons aufspielte. Eigenwillige Verzierungen und Verlagerungen der üblichen Betonungsschwerpunkte waren einzigartig wiedergegeben mit exakter, virtuoser Gestaltung in der rechten Hand und klar herausgebildeter Basslinie in der Linken.

Joseph Haydn (1732-1809) hinterließ der Nachwelt 52 Klaviersonaten, die als stilbildend für diese Soloform gelten und allen nachfolgenden Komponisten ein Vorbild waren. Drei Sonaten standen auf dem Programm. In der kritischen Ausgabe von Antony van Hoboken die Nr. 28 in Es-Dur, die Nr. 29 in F-Dur aus der mittleren Schaffensperiode, sowie aus dem Haydn- Spätwerk die Nr. 42 in D-Dur.

Flankiert wurde die Musik durch den Schauspieler, Hans- Jochen Röhrig, der passende autobiographische Briefe Haydns und Selbstzeugnisse vortrug und so ein heiteres, humorvolles Haydnbild entstehen ließ. Die abschließende späte Sonate Nr. 42, die schon den Reigen der späten Sonaten bei Glenn Goulds anführt, bewirkte im kleinen Sacrower Konzertsaal eine tiefe Konzentration, und der Beifall war trotz überschaubarer Zuschauerzahl mehr als stürmisch. Wer so spielt wie der in Graz geborene Wolfgang Dimetrik, der bereits mit sechs Jahren das Akkordeonspiel begann, der kann getrost alles auf dem Akkordeon spielen – es wird immer ein Erlebnis sein.

Matthias Müller

 

 

 

For all instruments

 

 

…In den sechziger Jahren technisch perfektioniert, ist das Akkordeon heute ein vielseitiges Instrument, auf dem sich künstlerisch anspruchsvollste Musik interpretieren lässt. Das bewies Wolfgang Dimetrik mit seinem Auftritt. Mit Werken des zeitgenössischen amerikanischen Komponisten John Cage und Johann Sebastian Bachs spannte auch Dimetrik einen musikalischen Bogen um die Welt.

"For all instruments" habe Cage das Stück "Dream" komponiert, erzählte Dimetrik im Anschluss an seinen begeisternden Auftritt. Jeder könne also selbst entscheiden, ob er sein Instrument - und sich selbst - für geeignet hält. Dimetrik mit seinem Akkordeon jedenfalls ließ das Publikum in der Kulturscheune zu getragenen leisen Tönen träumen, ehe der aus Österreich stammende Akkordeonist bei Bachs Englischer Suite Nr. 5 e-Moll auch seine Virtuosität unter Beweis stellte…

 

Hh, Südhessen Morgen, 25. September 2007

 

 

 

 

Wurzelverstärkt….

 

Wolfgang Dimetrik spielt auf seinem Akkordeon nicht nur Bach

Das Akkordeon ist die Orgel des Großstadtnomaden. Seine behäbig elastische Stimme klingt, als wolle sie vorführen, was aus der Königin der Instrumente werden kann, wenn man ihr den erhabenen Resonanzraum und den festen Boden unter den Füßen entzieht. Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen, deren unendliche musikalische Imaginationsräume innerhalb des starren Ostinato-Rahmens die Schlafstörungen von Graf Keyserlinck lindern sollten, sind zu einem Pianistenlieblingsparcours geworden,... Schallplatten und Phono, FAZ 7/2007,  Kerstin Holm

 

 

 

"Wenn ich Stücke lerne,   komme ich vorwärts,   künstlerisch und seelisch"

 

Anstrengungslos leicht die Spielweise, dennoch mit spürbarer Spannung, ernst und frisch, heiter und tief zugleich,…Stuttgarter Allgemeine 6/2007, Marion Janzin

 

 

 

 

Durchschlagende Zungen

 

Neue Aufnahmen beweisen:

 

in Virtuosenhand entwickelt das Akkordeon Zauberkräfte

 

 

In seinem legendären „Musik- Lexikon“ beschrieb Hugo Riemann 1919 das Innenleben einer „Ziehharmonika“: „Durchschlagende Zungen liegen in der Ober- und Unterplatte eines vielfaltigen Balges.“ .... Der Spiegel 06/2007, Johannes Saltzwedel

 

 

 

 

 

Fest der tanzenden Finger und klingenden Balge

 

Akkordeongruppen aus Partnerstädten und Österreich boten vielseitiges Programm

 

 

 

Burghausen/Bayern: Bach, Ländler, Säbeltanz, Polka, Westside-Story – die Mischung war extrem unterschiedlich beim montaglichen Akkordeonkonzert mit Beteiligten aus Österreich, Sachsen, Slowenien und Bayern im Stadtsaal Burghausen. Entsprechend groß die Entfaltungsmöglichkeiten aller Mitwirkenden und der damit verbundene Unterhaltungswert.... .html

 

 

 

 

Akkordeon Wohltemperiert

 

 

Diese Reinheit. Die Klarheit im Kopf, die sich beim Hören einstellt. Was Johann Sebastian Bach wohl zu dieser Einspielung seiner «Goldberg-Variationen» gesagt hätte? Wäre auch er, wie wir, süchtig danach geworden? Hätte er sie abends vor dem Einschlafen gehört und wäre morgens, wie geläutert an Geist und Seele, damit erwacht? Kuriose Frage. Der Komponist wusste ja, was er tat, ... Marion Janzin, NZZ, 02/2007 (pdf)

 

 

 

 

 

Hektik hier, Romantik dort

 

Tage für Neue Musik 2007:

 

Zeitgenossen setzen sich mit Akkordeonkompositionen auseinander

 

 

Darmstadt: Mitten im Verkehrschaos der New Yorker Rush-Hour sah man sich am Mittwochabend beim Konzert „Akkordeon Plus“ im Rahmen der Tage für Neue Musik in der Darmstädter Akademie für Tonkunst versetzt. Hektik und Stresshormone bestimmten Adriana Hölszkys Komposition „High Way for one“ aus dem Jahr 2000.... .html

 

 

 

 

Virtuoser Fremdgänger – Akkordeonist Wolfgang Dimetrik geht mit Bach und Haydn „fremd“

 

Bach´s „Goldbergvariationen“ oder Haydns Klaviersonaten auf dem Akkordeon? Klingt unglaublich. Aber gut. Dank Wolfgang Dimetrik

 

 

„Es war eine Urliebe. Mit fünf habe ich zum Instrument hin gegriffen – das war´s.“ Wolfgang Dimetriks Leidenschaft zum Akkordeon ist kurz erzählt und lang von Dauer.

Seit dem ersten Hingreifen war freilich ordentliches Zupacken vonnöten. So viel Zeit und Mühe für ein musikalisches Orchideenfach? Mitnichten. „Natürlich gab es immer wieder brotlose Phasen für einen Nischenfüller wie mich“, gesteht Dimetrik, „aber wenn man geschickt ist und viel Geduld hat, kann man davon leben.... .html

 

 

 

Bach auf dem Akkordeon

 

 

 

Wolfgang Dimetrik spielt Sofia Gubaidulina „De Profundis“ und Johann Sebastian Bach „Goldbergvariationen“.

Das Publikum war vom ersten Ton an so in den Bann der Musik gezogen, daß keiner es wagte, sich zu bewegen.

Alle Zweifel, ob so ein Werk überhaupt auf einem Akkordeon befriedigend gespielt werden kann, beseitigte Wolfgang Dimetrik bereits nach wenigen Takten.

Einfühlsam, spannungsvoll und mit Frische interpretierte er dieses Stück. Exaktheit und Virtuosität zeichneten den Vortrag von Dimetrik aus. Hier war wirklich ein Meister seines Faches am Werk.

Bach hätte sicherlich seine wahre Freude daran gehabt, seine „Goldbergvariationen“ auf einem Akkordeon zu hören. Langanhaltender Beifall des Publikums drückte dessen Begeisterung aus.

Mainpost Würzburg 10/ 2000

 

 

 

 

Besucher lauschten atemlos dem Akkordeon- Wolfgang Dimetrik verzauberte das Publikum

 

 

 

Ein außergewöhnliches Nachtkonzert erlebten am Donnerstag Abend rund 500 Besucher in der St. Johanniskirche.

Wolfgang Dimetrik spielte im Rahmen der 36. Haller- Bachtage die „Goldbergvariationen“ von Johann Sebastian Bach auf dem Einzeltonakkordeon.

Dimetrik könne als einer von zwei Menschen auf der Welt dieses Stück auf dem Akkordeon spielen, erläuterte Kantor Martin Rieker den Konzertbesuchern in seiner kurzen Einführung. Bach und Akkordeon höre sich vielleicht vermessen an, sei aber ein interessantes Unternehmen, fügte er hinzu.

Er hatte untertrieben. Vom ersten Ton an zog der 25jährige Dimetrik das Publikum in seinen Bann, nicht einen Moment kam Zweifel auf, dass der Akkordeonklang der Kirche oder dem anspruchsvollen Stück nicht angemessen wäre. Im Gegenteil. Über weite Strecken erinnerte das Spiel an den Klang einer Orgel.

Beinahe atemlos lauschte das Publikum dem Künstler, der sich völlig in sein Spiel hineinsteigerte.

Zu der außergewöhnlichen Instrumentierung kam ein mitreißend virtuoses Spiel. Künstler und Instrument schienen zu einer Einheit verschmolzen, deutlich drückte die Körpersprache des Interpreten die musikalische Spannung aus.

Als Dimetrik am Schluß scheinbar aus seinem Vortrag „erwachte“, verharrte das Publikum in andächtiger Stille, ehe ein Beifallsturm losbrach.

Haller Kreisblatt 2/ 99

 

 

 

 

Klangliche Entdeckungsreise bei Kerzenschein

 

 

 

Wolfgang Dimetrik spielt Bach- „Goldbergvariationen“ auf dem Akkordeon in der St. Johanniskirche in Halle bei Kerzenschein.

Die Vorzüge eines Blasinstruments in Verbindung mit den Möglichkeiten eines zweimanualigen Tasteninstruments, das außerordentlich große dynamische und klangliche Spektrum, sowie die dem Bogen eines Streichinstruments vergleichbaren Charakteristiken der Führung des Luftbalgs machen das Einzeltonakkordeon zu einem enorm faszinierenden Instrument des zwanzigsten Jahrhunderts.

Verabschieden wir uns also von dem etwas zwielichtigen Image des Akkordeons als Volksmusikinstrument und begeben uns in gemütlicher Atmosphäre auf die klangliche Entdeckungsreise!

Westfalen Blatt 2/ 99

 

 

 

 

Rares Klangerlebnis Einzeltonakkordeon- Nachtkonzert bei Kerzenschein

 

 

 

Ein Konzert auf dem Akkordeon muß kein Volksliederabend sein.

Dies bewies der österreichische Ausnahmemusiker Wolfgang Dimetrik im „Nachtkonzert“ bei Kerzenschein in der St. Johanniskirche bei den 36. Haller Bachtagen mit dem Zyklus der „Goldbergvariationen“.

Unabhängige Tageszeitung für Halle 2/ 99

 

 

 

 

Instrument & Instrumente- Viertes Nachwuchsforum der Gesellschaft für Neue Musik

 

 

 

Als ein herausragender Interpret konnte der mit modernen Spieltechniken bestens vertraute Akkordeonist Wolfgang Dimetrik mitreißen.

Dimetrik vermittelte in Magnus Lindbergs „Jeux d´anches“ bruchlos zwischen balgintensiver, überstürzender Rhythmik und nur mehr leise atmenden Einzeltönen.

Nmz 2/ 99

 

 

 

 

Wolfgang Dimetrik und Sabine Kracher gastieren in Altötting

 

 

 

Ein Konzert mit außergewöhnlicher Instrumentierung- Akkordeon und Klavier.

Das Programm erstreckte sich von Barock bis zur Gegenwart. Die vielfältigen Möglichkeiten des klassischen Akkordeons wurden beieindruckend dargebracht.

Wolfgang Dimetrik wurde zum Schuljahr 1998/ 99 mit dem Aufbau einer Akkordeonklasse an der Berufsfachschule für Musik betraut.

Lokalzeitung Altötting 10/ 98 

 

 

 

 

Klassischer Akkordeonist zu Gast in Mürzzuschlag

 

 

 

Wolfgang Dimetrik stellte am vergangenen Wochenende bei einem Meisterkurs das „klassische Akkordeon“ vor.

Die Teilnehmer aus Mürzzuschlag, sowie Gäste vom Grazer Landeskonservatorium zeigten sich begeistert.

Mürzzuschlager Regionalzeitung 11/ 97

 

 

 

 

Beeindruckender Erfolg für Akkordeonisten

Starker Nachwuchs aus Österreich

 

 

 

Wiedereinmal bestätigte Wolfgang Dimetrik sein Talent und seine Klasse beim diesjährigen Deutschen Konservatoriumswettbewerb, der zwischen allen Instrumenten (!) ausgetragen wurde.

Eindrucksvoll war die Leistung des Österreichers, dessen musikalisches Niveau in jungen Jahren bereits sehr hoch ist, und sich im steilen Aufstieg seiner Karriere widerspiegelt.

WR Steiermark 11/ 97

 

 

 

 

Vielbeachtetes Solokonzert

 

 

Wolfgang Dimetrik spielt Werke von Arne Nordheim, Ole Schmidt, Antonio Soler, Sofia Gubaidulina, W. A. Mozart und J. S. Bach.

Er beeindruckte sein Publikum nicht nur durch brillante Technik, sondern zeigt auch bereits in jungen Jahren überraschend viel Gefühl für Tonbildung auf dem Akkordeon!

Sicherlich zählt er zu den herausragendsten Talenten auf seinem Instrument!

Harmonika International 2/ 97